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Botero in Berlin



Bronzefiguren & Bronzeskulpturen aus Berlin

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Skulpturen Berlin

Botero in Berlin

Fernando Botero, geboren am 19. April 1932 in Medellín ist wohl der berühmteste Künstler Lateinamerikas. Der Kolumbianer ist nicht nur Maler, sondern versucht sich seit den 70er Jahren auch als Bildhauer- mit großem Erfolg.

Seine Werke sind weltberühmt und wurden vom 25. September bis 25. November 2007 im Lustgarten der Museumsinsel in Berlin gezeigt. 15 der über drei Meter hohen Bronzeskulpuren konnten von den Besuchern bewundert werden.

Besonders viel Aufmerksamkeit erregte sein „Horse“ direkt vor dem Brandenburger Tor.

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Weitere bekannte Aktskulpturen, wie „Dancers“, „Standing Woman“ und „Man Walking“ schmückten, sozusagen passend zum Namen, den Lustgarten. Für Botero war Berlin nicht die erste Großstadt, in der er seine Skulpturen zeigte, die kolossalen Werke schmückten zuvor bereits die Champs-Élysees in Paris, die Park Avenue in New York und die Straßen entlang des Canale Grande in Venedig. Die Bronzefiguren Boteros werden nicht umsonst an solchen Orten gezeigt.

Auch die Besucher der Ausstellung in Berlin waren sich einig, dass diese Werke in Ausstellungsräumen viel zu eingeengt und groß wirken würden, sie brauchen Freiraum und einen Bezug zu ihrer Umwelt, den sie inmitten der großen Stadtmetropolen der Welt erhalten. Botero selbst sieht seine Werke als Mahnung an Frieden und Menschlichkeit und plädiert an die Vernunft der Betrachter, wie er selbst sagt. 2005 setzte sich Botero künstlerisch mit der Mißhandlung irakischer Kriegsgefangener aus Abu Ghraib auseinander – wieder ein anklagendes Zeichen gegen Unrecht.

Die Skulpturen, die in Berlin zu sehen waren, entsprechen ganz dem klassischen Stil von Botero. Er thematisiert fast ausschließlich den Mensch und sein Leben mit allen Facetten, die dazugehören. Vor allem die überzeichneten Proportionen sind das beliebteste Stilmittel des Künstlers. Die gezeigten Menschen und Tiere sind immer dick. Auch seine gemalten Werke zeigen oft ein Zusammenspiel aus üppigen Proportionen und gleichzeitig eine Reduktion der Details. Diese Besonderheit machen Boteros Werke so einzigartig, ja so faszinierend für den Betrachter.

Der Werdegang des Künstlers begann schon früh. Mit zwölf Jahren schickte Boteros Mutter ihn an eine Stierkampfschule, doch anstatt die alte Kunst des Stierkampfes zu erlernen, zeichnete der junge Botero lieber seine Umgebung, die Stiere und die Matadore. Bereits 1948, im Alter von 16, nahm er zum ersten Mal an einer Ausstellung teil, nebenbei zeichnete er immer wieder für die Zeitung El Colombiano. Seine erste Einzelausstellung eröffnete Botero 1951 in der Hauptstadt Kolumbiens, Botero. In den folgenden Jahren beschäftigte sich der Künstler intensiv mit den großen Meistern seiner Vorzeit wie Goya, Tizian und Tintoretto. Und natürlich holte er sich von jenen, die er so bewunderte auch Inspirationen für seine eigenen Werke.

Überhaupt versucht Botero immer, neue Quellen der Ideen aufzuspüren, bei Reisen und Studien der Kunstgeschichte. Kenner sind sich einig, dass man diese Art der Neugier in seinen Werke erkennt – Botero lässt sich von allen Epochen, von alles Stilen und Künstlern der Kunstgeschichte inspirieren und findet seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil.

Obwohl er in seiner Laufbahn auch viel Kritik einstecken musste, sind seine Werke weltberühmt und sehr begehrt. Fernando Botero lebt und arbeitet fast ausschließlich in Paris, laut eigener Aussage wäre es zu gefährlich für ihn, wieder in sein Heimatland Kolumbien zu ziehen. Ohnehin sind seine meisten Ausstellungen in Europa oder Amerika, aber auch im Asiatischen Raum, zum Beispiel Russland oder Japan zu finden.

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