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Skulpturen in Berlin



Bronzefiguren & Bronzeskulpturen aus Berlin

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Skulpturen Berlin

Skulpturen in Berlin

Das Berliner Stadtbild ist geprägt von Skulpturen und Monumenten, die aus verschiedensten Zeiten stammen und von teilweise sehr berühmten Künstlern geschaffen wurden. Umso spannender ist es, sich mit diesen Skulpturen zu beschäftigen. Ohne Eintritt und Museumsflair fügen sie sich in die Häuser- und Parkkulissen der Stadt ein und erzählen eine kleine Geschichte. Eine Geschichte über ihre Aussage, ihre Herkunft und ihren Künstler. Man geht davon aus, dass im Berliner Raum mehr als 2500 Plastiken und Reliefs von mehr als 850 Künstlern zu sehen sind - So viele Skulpturen hat kein Museum der Stadt zu bieten!

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Zu den ältesten Schmuckstücken der Stadt gehört die Sitzfigur des Königs Amenemeht des Zweiten, die ungefähr 1900 Jahre vor Christus entstand. Heute ist die Granitfigur an der Eingangsterrasse vor dem Pergamon-Museum am Kupfergraben zu bewundern.

Gleich mehrere Figuren des Künstlers Bartholomäus Eggers sind in der Hauptstadt zu sehen. Zum Beispiel das in Marmor gehauene Standbild von Kurfürst Friedrich Wilhelm dem ersten von 1680, das am ursprünglichen Berliner Schloss, dem neuen Palais steht. Die Marmorfigur ist Bestandteil einer Serie von zwölf überlebensgroßen Standbildern brandenburgischer Kurfürsten sowie römischer und mittelalterlicher Kaiser. Ein weiteres einprägsames Denkmal ist die fünf Meter hohe Schillerskulptur von Reinhold Begas, die an der Türkenstraße im Schillerpark zu bewundern ist.

Das Bronzedenkmal wurde 1869 geschaffen, eine Besonderheit ist ein Abguss des Originals, das vor dem Schauspielhaus in Mitte steht und vielen Berlinern wahrscheinlich bekannter ist. Für den Abguss, der 1941 hergestellt wurde, verwendete man die Bronze des Rathenau-Brunnens von dem berühmten Georg Kolbe, den die Nationalsozialisten aus dem Volkspark Rehberge entfernen ließen.

Aus der Zeit des Nazi-Regimes stammen zahlreiche weitere Monumente, meist mit heroischen Motiven, wie einem Adler. Ein solcher steht seit 1935 in der Nähe des Haselhorster Damms in Spandau. Max Esser erschuf die Bronzestatue, die einen Adler samt Nachwuchs in seinem Horst zeigt. Die Skulptur wurde ursprünglich anlässlich der Vollendung der Reichsforschungssiedlung Haselhorst als "Denkmal der nationalen Erhebung" aufgestellt.

Doch nicht nur die Nazis nutzen Denkmäler, um ihre Stärke und Macht zu demonstrieren und bleibende Symbole im Stadtbild zu schaffen. In der Nachkriegszeit schuf die Sowjetunion im Ost-Teil Berlins zahlreiche Denkmäler, wie das Stalin Denkmal von G. Postinikow in der heutigen Karl-Marx-Allee. Auch mit diesem Denkmal ist eine besondere Geschichte verknüpft: zehn Jahre lang prägte die Statue das Stadtbild, doch in der Nacht zum 13. November 1961 riss man sie heimlich ab. Die Bronze wurde eingeschmolzen. Angeblich findet sich das Material heute in den Skulpturen des Tierparks wieder. Das kleine Cafe Sibylle in der Karl-Marx-Allee bewahrt allerdings bis heute einige Teile der einst so monumentalen Skulptur. Ein Stück Schnurbart und das Ohr der Stalinfigur können in einer kleinen Ausstellung im Cafe bewundert werden.

Ein Arbeiter, der am Abriss der Skulptur 1961 beteiligt war, nahm die Stücke heimlich mit. Man kann also feststellen, dass sich jede Zeit in der Stadt Berlin in Skulpturen wiederfindet, viele sind aus dem Stadtbild verschwunden, einige erzählen uns noch heute von ihrer Entstehungszeit. So verwundert es nicht, dass auch aktuell immer mehr Skulpturen heutiger Künstler in den Straßen und Parks Berlins aufgestellt werden.

Ein schönes Beispiel dafür ist das „Mahnmal für Zwangsarbeiter“, das in diesem Jahr von Michael Klein geschaffen wurde und im Parkfriedhof Marzahn am Wiesenburger Weg zu sehen ist. Das fast vier Meter hohe Denkmal soll an die etwa 1400 Zwangsarbeiter erinnern, die zwischen 1939 und 1945 auf dem Friedhof bestattet wurden. Eine Skulptur also, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet

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